Aurelius Faber

Eigentlicher Name Chrysochoos. Gott, der einen Großteil seiner Kräfte zurücklassen musste, um auf der Erde sein zu können.

Description:

Foible: Poser. Was auch immer er macht, er oder sein Werk müssen extravagant und “awesome” sein.
Motivation: Will an ein Titanenartefakt gelangen (Menschengemachtes ist ja keine Herausforderung mehr und Götterwerke kennt er zu genüge. Außerdem sind solche Artefakte per se “awesome”. +2
Past: Handwerker +4
God Forte: Erschaffer von Maschinen +4

Normal Forte Power: Anmut +2
Normal Forte Power: Nahkämpfer +4
Normal Forte Power: Wissen über die Geschichte der Menschen +2
God Forte Power: Herrschaft über Maschinen +4

Weapon Technique Nahkämpfer: Schwert “Splitter des Himmels”
Idiom Technique Anmut: Tanzen
Maneuver Technique God: Reparieren

Bio:

Aurelius wahrer Name ist Chrysochóos.

Aufgewachsen ist er in der Schmiede seines Vaters. Wie Götter so sind, hat sich Hephaistos (er mag seinen griechischen Namen lieber als den, den die Römer ihm einst gaben) nach seiner Geburt mit Aglaia verkracht. Er hat nie wirklich drüber gesprochen, doch Chrysochóos hat mit der Zeit mitbekommen, dass es wohl um eine Sache mit einer weiteren Frau ging. Seine Mutter hat er selten zu Gesicht bekommen, da er von seinem Vater von klein auf als Schmied ausgebildet wurde… tagein … tagaus. Andere Götter hat er nur als Kunden zu Gesicht bekommen. Zeus hat er manchmal flüchtig gesehen, wenn jener Hephaistos besuchte, um eine Ladung Blitze abzuholen – was er im übrigen eher selten selber tat.

Aureilus machte in der Schmiede das Erbe seiner Mutter arge Probleme. Hephaistos wollte, dass sein Junge perfekte Werke schafft. Doch was perfekt sein soll, liegt leider im Auge des Betrachters. Es trieb Hephaistos mit der Zeit fast in den Wahnsinn, dass Chrysochóos stets unnötigen und übertrieben Firlefanz an die Schmiedekunst machte, grade bei Waffen und Rüstungen. Irgendwann hat er dann die Nerven verloren und Chrysochóos in eine Werkstatt eingeschlossen. Aus dieser solle er nur wieder herauskommen dürfen, wenn er eine wirklich effektive Waffe oder Rüstung OHNE Firlefanz geschaffen habe. Für Chrysochóos ist das ein unmögliches Unterfangen. Einige Jahre vergingen, und Chrysochóos hat es dann nach einigen Versuchen aufgegeben, irgendwas anfertigen zu wollen, was seinem Vater gefallen könnte, denn er würde das sowieso nie schaffen. Er vertrieb sich daher die Zeit damit, die Welt der Menschen durch das Fenster seines Gefängnisses zu beobachten. Als die industrielle Revolution der Menschen kam, wollte er nur noch eins: Raus aus seinem Gefängnis und mit eigenen Augen sehen und eigenen Händen berühren, was die Menschen dort erschufen. So schmiedete er einen goldenen Käfer, den er mit einem Hilfegesuch aus seinem Gefängnis fliegen ließ. Dieser Käfer fand seinen Weg zu Aglaia, Chrysochóos Mutter.

Aglaia war naturgemäß sehr wütend darüber, dass ihr Sohn wegen seinem Sinn für Schönheit eingekerkert wurde. Sie vertraute sich Hermes an, dem trickreichen Götterboten. Er half ihr, einen Plan zu schmieden, um Chrysochóos zu befreien. Was Hermes dafür von Aglaia verlangte ist ein Geheimnis der beiden.

Hermes gab Aglaia eine andere Gestalt, und so konnte sie sich unerkannt zu Hephaistos begeben und ihn bezirzen – und klaute ihm dabei den Schlüssel zu der Werkstatt. Als Hephaistos dann schlief, öffnete Sie mit diesem Schlüssel die Tür, gab sich zu erkennen und befreite ihren Sohn. Als Ersatz für Aureilus wurde eine goldene Puppe mit Aureilus’ göttlichen Insignien (Lederschürze und Hammer eines Schmieds) in den Kerker gesperrt, damit Hephaistos den Unterschied nicht merkt. Allerdings verlor Chrysochóos so auch einen Teil seiner göttlichen Macht und wurde in das Alter zurückversetzt, an dem er diese Sachen von seinem Vater bekommen hatte.

Für Chrysochóos war das Wiedersehen mit seiner Mutter nur kurz, denn er musste aus der Schmiede fliehen solange sein Vater schlief. Doch sein Ziel war klar… die Welt der Menschen. Dort nahm er den Namen Aurelius Faber an. Er machte sich auf an einen Ort, an den das Auge der Götter seiner Hemisphäre nur selten schaut und wo man es noch versteht, Technik mit Anmut zu verbinden: Japan.

In Japan angekommen hat ihn jedoch Hermes ziemlich schnell gefunden und ihn erst mal darüber aufgeklärt, wie der Hase auf der Erde im Augenblick so läuft. Dass Aurelius als Vollgott eigentlich nicht auf der Erde rumlaufen darf, hat der Götterbote ziemlich schnell klargestellt. Er würde aber darüber hinwegsehen, wenn Aurelius Aufträge für ihn in der Menschenwelt erledigt, da Hermes selber leider ein wenig zu bekannt ist. Hermes sorgte dann dafür, dass Aurelius ein neues Leben in Japan beginnen konnte und gab ihm Hinweise, wo er Scions kontaktieren konnte. Allerdings durfte Aurelius seinen Kontakt mit Hermes niemandem verraten, und so kontaktiert Hermes ihn auch niemals direkt sondern immer nur über Mittelsmänner und Nachrichten. Hermes versteht es dabei wie kein Zweiter, Aurelius erkennen zu lassen, wer ihm da die Botschaften schickt, und zwar so, dass NUR Aurelius es begreift.

Für die anderen Scion ist Aurelius in der Hinsicht ein Rätsel. Er hat zweifelsohne gottgleiche Kräfte, doch wer seine Eltern sind hat bisher noch niemand herausgefunden. Er selber beantwortet diese Frage auch nicht. Allerdings ist es aufgrund seiner Fähigkeiten auch nicht wirklich schwer zu erraten, wenn man mal genauer nachdenkt ;-). Bisher hat Aurelius auch einfach nur Glück gehabt, dass sich von den Göttern nicht wirklich jemand dafür interessiert hat und sein Vater ihn immer noch sicher verschlossen in der Werkstatt glaubt.

Er selber arbeitet mit den anderen Scions zusammen, weil er so die Welt retten kann, die er liebt und weil man dabei als Held verdammt gut aussehen kann. Grin

Zu meinem Verhältnis zu den anderen Scions komme ich, wenn ich ein wenig mehr über sie weiß. Wink

Zitat von: Nocturama am 11 März 2011, 06:58:13
1.) Wie ist der göttliche Elternteil so drauf (Charakterisiert ihn kurz, damit ich ihn dann auch darstellen kann Wink)?
2.) Wie ist das Verhältnis vom göttlichen zum menschlichen Elternteil?
3.) Wie oft habt ihr euren göttlichen Elternteil zu Gesicht bekommen?
4.) Wie ist euer Verhältnis zu beiden Eltern?
5.) Was hält der göttliche Elternteil davon, dass ihr in einer organisationsübergreifenden Sentai seid?
6.) Was denkt euer göttlicher Elternteil über die neue Titanenbedrohung?

Siehe Vorgeschichte. Wink
4) Er hasst seinen Vater mit seinem ewigen Gehabe von Perfektion. Er will so wenig mit ihm zu tun bekommen wie es nur geht. Seine Mutter kennt er leider kaum, so dass sie für ihn fast eine Fremde ist. Wenn er sie besser kennen würde, würde er sie wahrscheinlich mögen… wenn sie denn mit Schmiedekunst, Waffen und Rüstungen was anfangen kann. Smiley Es würde wohl eher genauso den Bach runtergehen wie bei seinem Vater und am Ende sprerrt Sie ihn wohlmöglich selber zurück in sein altes Verließ.

5) Hephaistos denkt immer noch, dass sein Sohn im Verließ hockt. Wer sich hinter dem Pseudonym Aurelius Faber verbirgt, wissen nur sehr wenige. Seine Mutter weiß zwar, wohin ihr Sohn entschwunden ist, hält sich aber von ihm fern, damit er nicht auffliegt. Ansonsten möchte sie nur, dass Aurelius nicht in seinem Verließ verfault. Ob er nebenbei die Welt rettet oder nicht ist ihr ziemlich egal.

6) Hephaistos sieht die Bedrohung durch die Titanen gar nicht oder sie ist ihm egal. Es gab sogar Zeiten, in denen Zyklopen in seiner Werkstatt gearbeitet haben. Chrysochóos selber hat mit ihnen zusammen geschmiedet. Solange sich jemand als tüchtiger Handwerker herausstellt ist er in der Schmiede willkommen und Hephaistos selber macht auch keinen großen Unterschied, für wen er jetzt etwas schmiedet. Für Hephaistos ist nur das Werk von Bedeutung und dass es seine Aufgabe gut erfüllt. Allerdings sind die Zyklopen irgendwann aus der Schmiede verschwunden. Sein Vater hat ihm darüber nur gesagt, dass es “dem Herrn da oben” zuwider sei, dass hier Leute aus dem Titanengeschlecht arbeiten würden, und so musste er sie rauswerfen. Wahrscheinlich nehmen die Zyklopen das Hephaistos heute noch übel.

Wie Hephaistos heute über die neue Titanenbedrohung denkt weiß Aurelius nicht, da er keinen Kontakt mehr zu seiner Götterfamilie hat und Hermes immer nur ihn kontaktiert und nicht umgekehrt, so dass er Hermes nicht fragen kann.

Aurelius Faber

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